Beste Craps Online Casinos Schweiz 2026: was erlaubt ist, was es kostet, wer mitspielt

Updated Oktober 2026
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Stand 1 Oktober 2026 – geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken.

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In der Schweiz gibt es für Geldspiele im Internet keine zwei Märkte. Wer eine Seite öffnet und einzahlt, hat entweder eine der zehn ESBK-lizenzierten Online-Spielbanken vor sich, oder er spielt ausserhalb des Gesetzes – mit gesperrter Domain, ohne Schweizer Schutz, mit voll besteuerbaren Gewinnen ab dem ersten Franken. Craps gehört nicht zum Pflichtspielangebot dieser zehn Anbieter, und das verändert, was eine « beste Craps Online Casinos Schweiz »-Seite überhaupt leisten kann. Sie listet nicht zehn Häuser, die Craps garantiert im Katalog führen; sie zeigt, welche Spielbanken überhaupt konzessioniert sind, welche Zahlungswege sie anbieten und unter welchem Spielerschutz-Regime gespielt wird.

Das ist die ehrliche Ausgangslage – und der Grund, warum ein Vergleich hier weniger mit Roulette-Tischen oder Live-Dealer-Quoten beginnt und mehr mit dem, was die Geldspielgesetzgebung ab dem 1. Januar 2019 festgelegt hat.

Inhaltsverzeichnis
  1. Spielerschutz als Standortfrage, nicht als Spielregel
  2. Krypto und Anonymität: warum dieser Hebel in der Schweiz nicht zieht
  3. Boni und Aktionen: was übrig bleibt, wenn das Marketing wegfällt
  4. Spielauswahl und Craps: was die zehn Häuser tatsächlich anbieten
  5. Rangliste und Vergleich: was die zehn Anbieter trennt
  6. Überblick: warum die Schweiz kein normaler Online-Casino-Markt ist
  7. Rechtslage und Konzessionierung: was die ESBK tatsächlich kontrolliert
  8. Die zehn ESBK-lizenzierten Anbieter im Profil
  9. Zahlungsmethoden im Überblick
  10. Häufig gestellte Fragen

Spielerschutz als Standortfrage, nicht als Spielregel

Die ESBK – die Eidgenössische Spielbankenkommission – führt nicht nur die Konzessionen, sie schreibt auch das Sozialkonzept vor, das jeder konzessionierte Anbieter umsetzen muss. Das Sozialkonzept ist kein Bonus-AGB-Anhängsel, sondern Teil der Bewilligung. Wer in einem ESBK-lizenzierten Online-Casino spielt, spielt unter Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimits, die der Anbieter nach wirtschaftlicher Situation der Kundin oder des Kunden staffelt.

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Wer häufig oder mit hohen Einsätzen spielt, muss laut spielerschutz.swisscasinos.ch einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse vorlegen. Fehlt der Nachweis oder reicht er nicht, wird die Person gesperrt. Das ist die konsequenteste Form von Schutz, die das Schweizer System kennt – sie schlägt erst dann zu, wenn das Spielverhalten sie auslöst, und genau darin liegt ihre Logik.

Daneben steht die Spielsperre. Wer sie beantragt – etwa über Jackpots.ch –, sperrt sich automatisch für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein; seit dem 7. Januar 2025 gilt die Sperre auch dort. Die Sperre ist freiwillig, aber sie ist nicht zurücknehmbar beliebig: frühestens nach drei Monaten und nur, wenn der Grund der Sperre nicht mehr besteht, kann sie auf Antrag wieder aufgehoben werden. Wer sich also unter Spieldruck sperren lässt, bekommt keine schnelle Hintertür.

Aus Sicht der Spielsuchtprävention heisst das: Die Schweiz setzt auf drei Hebel. Erstens die Selbstsperre, die anonym beantragt werden kann und bankübergreifend gilt. Zweitens die wirtschaftliche Plausibilisierung – wer viel setzt, muss belegen, dass er es sich leisten kann. Drittens die Pflicht zur vollen Identitätsprüfung bei der Registrierung. Anonymes Spielen ist auf einer konzessionierten Seite ausgeschlossen; eine E-Mail-Adresse reicht nirgendwo.

Für Spielerinnen und Spieler, die mit kleinen Einsätzen unterwegs sind, fallen diese Schutzmechanismen praktisch nicht ins Gewicht – sie laufen im Hintergrund mit. Wer höhere Beträge bewegt, wird sie spüren. Wer auf einer nicht konzessionierten Seite spielt, hat von all dem nichts: keine Sperre, die schützt, kein Sozialkonzept, das eingreift, keine Behörde, die Beschwerden entgegennimmt.

Krypto und Anonymität: warum dieser Hebel in der Schweiz nicht zieht

Eine der vier Kerngruppen der Recherche fragt nach « bitcoin casino craps » und « crypto casino craps ». In der Schweiz zieht diese Frage ins Leere – und zwar aus zwei Gründen, die sich gegenseitig verstärken.

Der erste Grund ist regulatorisch. ESBK-lizenzierte Spielbanken bieten Kryptowährungen nicht als reguläre Zahlungsmethode an. Das ergibt sich aus dem Pflichtprofil: Wer konzessioniert spielen will, akzeptiert Franken, erkennt seine Kundinnen und Kunden vollständig und arbeitet mit lokalen Zahlungsdienstleistern zusammen. Krypto-Zahlungen wären mit dem Sozialkonzept und der Geldspielgesetzgebung kaum vereinbar.

Der zweite Grund ist die Sperrliste. Wer eine Krypto-Seite aus dem Ausland in der Schweiz anbietet, riskiert ein Verfahren wegen unlizenzierten Geldspiels; die ESBK pflegt eine Liste gesperrter Domains, die in der Schweiz auf DNS-Ebene blockiert werden. Das ist keine leere Drohung, sondern die operative Umsetzung von Art. 86 BGS. Ein Anbieter ohne Schweizer Konzession ist aus der Schweiz heraus praktisch nicht erreichbar, und ist er doch erreichbar, spielen die Nutzerinnen und Nutzer auf eigene Gefahr – ohne Schweizer Schutz, ohne Beschwerdeweg, mit voll besteuerbaren Gewinnen.

Wer in der Schweiz Craps spielen will und gleichzeitig mit Bitcoin oder Ether einzahlen möchte, hat zwei Optionen – und keine ist attraktiv. Er bleibt auf der konzessionierten Seite und zahlt in Franken, oder er verlässt den Schweizer Markt und nimmt die Konsequenzen in Kauf. Die Werbeversprechen ausländischer Krypto-Casinos – Pseudonymität, schnelle Auszahlung, keine Identitätsprüfung – sind in der Eidgenossenschaft schlicht kein Angebot.

Das ist auch die Position, die dieser Vergleich einnimmt: Er beschreibt die zehn lizenzierten Häuser, nicht eine « Krypto-Alternative », die es regulatorisch nicht gibt. Wer eine solche Alternative sucht, sucht etwas, das die Schweiz aktiv unterbindet.

Boni und Aktionen: was übrig bleibt, wenn das Marketing wegfällt

Craps-Casino-Boni, craps-casino-schweiz-Boni, online-casino-Craps-Boni – die Begriffslandschaft der Recherche suggeriert ein grosses Versprechen: Hier locke ein Bonus, dort ein Aktionspaket, dort ein Cashback-Programm. In der Schweiz fällt davon nicht alles zusammen, aber es fällt mehr weg als auf anderen Märkten.

Die Werberegeln der Geldspielgesetzgebung – Art. 74 BGS – verbieten aufdringliche oder irreführende Werbung. Eine numerische Bonus-Obergrenze kennt das Gesetz nicht. Was es verbietet, ist die Art und Weise, wie beworben wird. Das verschiebt die Auseinandersetzung von der Höhe eines Bonus auf seine Mechanik. Im Klartext: Ein Bonus von CHF 100.– mit 35-facher Umsetzung kostet mehr als ein Bonus von CHF 200.– mit 5-facher Umsetzung, und der Marketing-Vergleich « 100 vs. 200 » sagt über den tatsächlichen Aufwand gar nichts.

Der zweite Hebel ist die Spielmechanik von Craps selbst. Das Spiel hat im Kern zwei Wetten mit niedrigem Hausvorteil – die Pass-Wette (1,41 Prozent Hausvorteil) und die Don’t-Pass-Wette (1,36 Prozent Hausvorteil, abweichend von der deutschsprachigen Quelle, die 1,40 Prozent nennt). Alle anderen Wetten sind teurer oder erheblich teurer: Die Place-Wette auf 6 oder 8 bringt es auf 1,52 Prozent, auf 5 oder 9 auf 4,00 Prozent, die Any-Seven-Wette auf 16,67 Prozent. Ein Bonus, der nur auf Slots anrechenbar ist, lässt sich mit Craps gar nicht umsetzen. Ein Bonus, der « Tischspiele » einschliesst, schliesst Craps nicht automatisch ein – viele AGB schliessen Würfelspiele explizit aus.

Wer trotzdem einen Bonus mitnimmt, sollte die AGB lesen. Die Frage ist nicht, wie viel es gibt, sondern zu welchen Bedingungen es ausgezahlt wird. Und genau das ist die Information, die auf jeder konzessionierten Seite in den AGB steht.

Wie lange es dauert, einen Bonus freizuspielen, hängt vom Einsatz, vom Spiel und vom Multiplikator ab. Hier rechnet der Vergleich:

Wettumsatz-Band. Wer einen Bonus von CHF 200.– bei 35-facher Umsetzung mitnimmt, muss CHF 7’000.- an Wetten platzieren. Bei einem durchschnittlichen Einsatz von CHF 5.- pro Wette entspricht das 1’400 Wetzen. Bei einer durchschnittlichen Wette alle fünf Sekunden sind das rund 1 Stunde 57 Minuten reiner Spielzeit – ein Band, kein exakter Wert, weil das tatsächliche Spieltempo und die Sitzungslänge durch Limits und Pausen stark schwanken.

Wer mit kleineren Einsätzen spielt, verlängert das Band erheblich; wer mit höheren Einsätzen spielt, verkürzt es. Wichtig bleibt die Bedingung: Es ist ein statistisches Mittel über viele einzelne Würfe unter den angenommenen Werten, keine Garantie. Die Craps-Mechanik selbst hilft – die meisten Wetten zahlen 1:1, der Hausvorteil ist klein, der Zufall dominiert. Aber das gilt für jedes einzelne Spiel, nicht für den Bonusumsatz als Ganzes.

Die zweite Zahl, die in diese Diskussion gehört, ist die Steuerfrage. Gewinne aus konzessionierten Schweizer Online-Casinos sind bis zu einem Schwellenwert steuerfrei – derzeit rund CHF 1,07 Millionen, mit 35 Prozent Verrechnungssteuer auf den darüber hinausgehenden Betrag (Art. 24 lit. ibis DBG). Wer auf einer ausländischen Seite spielt, zahlt ab dem ersten Franken. Das verschiebt die Rechnung erheblich: Ein Bonus von CHF 200, der zu einem Gewinn von CHF 1’000 führt, ist auf einer konzessionierten Seite komplett steuerfrei. Auf einer ausländischen Seite ist derselbe Gewinn steuerpflichtig.

Wer also Bonus-Mechanik versteht, versteht das Spiel mit. Und wer die Werberegeln der Schweiz ignoriert, spielt auf einer Seite, die diese Regeln nicht einhält.

Spielauswahl und Craps: was die zehn Häuser tatsächlich anbieten

Craps ist im landbasierten Casino ein Klassiker – schnelle Würfel, einfache Regeln, viele Wetten auf einmal. Online ist das Bild anders. Die Spielauswahl der zehn ESBK-lizenzierten Anbieter konzentriert sich auf Slots, Roulette, Blackjack und Live-Dealer-Varianten; Craps ist nicht Teil des vorgeschriebenen Spielangebots und taucht im Katalog der meisten konzessionierten Häuser nicht auf.

Das ist keine Lücke, die der Markt noch schliessen wird; es ist eine Folge der Konzessionsstruktur. Wer eine ESBK-Erweiterung beantragt, definiert das Spielangebot selbst, und Craps ist in dieser Definition selten. Das hat zwei Gründe: Erstens ist Craps ein Nischenprodukt, dessen Marktanteil klein ist. Zweitens ist die Live-Umsetzung technisch aufwendig – viele Augen sehen, faire Würfel, kein Kartenstapel.

Für Spielerinnen und Spieler, die Craps suchen, hat das zwei Konsequenzen. Erstens: Wer auf einer konzessionierten Seite spielt, wird Craps in vielen Fällen nicht finden und sollte sich vor der Registrierung vergewissern. Zweitens: Wer auf einer nicht konzessionierten Seite spielt, findet Craps leichter, aber unter den Bedingungen, die im Abschnitt zur Rechtslage erläutert sind.

Zur Mechanik selbst, soweit sie die Craps-Wetten betrifft: Die Pass-Wette zahlt 1:1, die Odds-Wette auf den Point zahlt auf 4 oder 10 2:1, auf 5 oder 9 3:2, auf 6 oder 8 6:5 – alle mit null Hausvorteil, wenn sie « hinter » der Pass-Wette platziert werden. Die Don’t-Pass-Wette (« Bar-12 ») liegt nach englischsprachiger Quelle bei 1,36 Prozent Hausvorteil, nach deutschsprachiger Quelle bei 1,40 Prozent – eine Differenz, die auf die Behandlung der 12 zurückgeht. Das ist nicht entscheidend für das Verständnis des Spiels, aber ein Hinweis darauf, dass selbst die Standardangaben Quellen-abhängig sind.

Craps hat eine Geschichte, die in Europa beginnt und in den USA ihre heutige Form findet. Das Spiel entwickelte sich aus dem englischen Hazard; Bernard de Mandeville brachte es 1813 als vereinfachte Form nach New Orleans. Um 1907 führte John H. Winn das « Don’t Pass »-Wettfeld ein, was das faires Würfeln im Casino ermöglichte. Der Name kommt über « crabs » und « creps » aus dem Hazard. Die Würfel selbst sind rot, durchsichtig, mit scharfen Kanten und weissen Kreisen als Augen. Wer eine konzessionierte Schweizer Seite besucht und Craps im Katalog findet, spielt ein Spiel mit einer langen, gut dokumentierten Geschichte.

Rangliste und Vergleich: was die zehn Anbieter trennt

Anbieter Konzession (Landspi Online seit Craps im Ka
Jackpots.ch Grand Casino Baden 05.07.2019 –
Swisscasinos Casino Pfäffikon 02.09.2019 –
Casino777.ch Casino Davos 09.09.2019 –
Mycasino.ch Grand Casino Luzern 22.08.2019 –
StarVegas Casino Interlaken 24.02.2020 –
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020 –
Pasino.ch Casino Meyrin 16.11.2020 –
Swiss4Win Casino Lugano 01.03.2021 –
Admiral.ch Casino Mendrisio 16.07.2025 –
Casineo Casino Locarno 17.03.2026 –

Keiner der zehn ESBK-lizenzierten Anbieter führt Craps als bestätigtes Spiel im Online-Katalog. Die Spalte « Craps im Ka » bleibt deshalb durchgängig ohne Wert. Das ist das Ergebnis des aktuellen Marktvergleichs. Wer in der Schweiz Craps online spielen will, sucht unter Umständen etwas, das die konzessionierten Häuser nicht anbieten – und genau das ist der Punkt, an dem die Sperrliste und der Spielerschutz ins Spiel kommen.

Was die Tabelle daneben zeigt, ist die Konzentrationsstruktur des Marktes. Jede Online-Spielbank ist die digitale Erweiterung einer landbasierten Spielbank mit eidgenössischer Konzession. Wer auf Casineo spielt, spielt unter der Konzession von Casino Locarno; wer auf 7melons spielt, unter der von Grand Casino Bern. Diese Erweiterungslizenzen wurden zwischen Juli 2019 und März 2026 erteilt – ein Zeitraum von knapp sieben Jahren, in dem die ESBK das Online-Angebot schrittweise aufgebaut hat.

Wer sich zwischen den zehn Anbietern entscheidet, entscheidet sich also weniger für eine Marke als für ein landbasiertes Haus und dessen Online-Erweiterung. Die Unterschiede zwischen den zehn liegen in den Spielekatalogen, den Zahlungswegen, den Bonusstrukturen und – seltener – in der Spielauswahl Craps-spezifischer Varianten.

Das älteste Haus im Online-Geschäft ist Jackpots.ch, online seit dem 5. Juli 2019 unter der Erweiterungslizenz des Grand Casino Baden; das jüngste ist Casineo, dessen Online-Erweiterung am 17. März 2026 genehmigt wurde. Dazwischen liegen Erweiterungen wie die von Admiral.ch (Casino Mendrisio, 16. Juli 2025), das mit seiner vergleichsweise späten Erweiterung zeigt, dass die ESBK die Online-Erweiterungen nicht in einem Schwiss, sondern über Jahre verteilt genehmigt.

Was die Tabelle nicht zeigt, sind die Zahlungswege und Limits, die für die konkrete Spielentscheidung oft entscheidender sind als die Konzession. Diese Information steht in den einzelnen Anbieter-Profilen unten.

Überblick: warum die Schweiz kein normaler Online-Casino-Markt ist

Wer Craps online spielen will, vergleicht auf den meisten Märkten Spielauswahl, Quoten und Bonusstrukturen. In der Schweiz tritt ein Faktor vor all diese: die Lizenz. Die ESBK vergibt keine offene Online-Lizenz; sie erweitert bestehende landbasierte Konzessionen auf den Online-Vertrieb. Wer also in der Schweiz eine Online-Spielbank betreiben will, muss bereits eine landbasierte Spielbank mit eidgenössischer Konzession betreiben.

Das hat drei Effekte. Erstens ist der Markt klein: zehn Anbieter, mehr nicht. Zweitens ist die Auswahl begrenzt: kein Anbieter ist verpflichtet, ein bestimmtes Spiel anzubieten, also auch nicht Craps. Drittens ist die Marktstruktur stabil: Niemand kann durch aggressives Marketing oder hohe Boni in den Markt drücken, denn der Markteintritt ist regulatorisch versperrt.

Die Spielmechanik bleibt dieselbe wie überall: Craps ist ein Würfelspiel mit klar definierten Wetten, das im Casino gegen die Bank gespielt wird. Der erste Wurf (« Come Out Roll ») entscheidet sofort – Sieben oder Elf (« Natural »), die Pass-Wette gewinnt; Zwei, Drei oder Zwölf (« Crap »), die Pass-Wette verliert; jede andere Zahl wird zum « Point », und es wird weiter gewürfelt, bis der Point oder die Sieben fällt. Die Sieben fällt statistisch am häufigsten – sechs von 36 möglichen Kombinationen, also rund 16,67 Prozent; Zwei und Zwölf am seltensten – je eine von 36.

Die Hausvorteile sind bekannt: Die Pass-Wette liegt bei 1,41 Prozent, die Don’t-Pass-Wette je nach Quelle bei 1,36 oder 1,40 Prozent, die Odds-Wetten hinter der Pass-Wette bei null Prozent. Das sind kleine Werte im Vergleich zu anderen Casinospielen; sie sind der Grund, warum Craps bei Spielern mit diszipliniertem Wetteinsatz beliebt ist. Die teureren Wetten – Place-Wetten auf 5 oder 9, Any-Seven – schneiden schlechter ab, und genau dort zeigt sich der Hausvorteil am deutlichsten.

Was im Schweizer Kontext dazukommt, ist die Geldspielgesetzgebung und das, was sie über Werbung, Boni und Spielerschutz regelt. Wer in einem ESBK-lizenzierten Haus spielt, spielt unter klaren Regeln: volle Identitätsprüfung, kein anonymer Account, keine Krypto-Einzahlung, kein Craps im Pflichtkatalog. Wer diese Regeln ignoriert und auf einer ausländischen Seite spielt, spielt ohne Schutz – mit voll besteuerbaren Gewinnen und auf einer Domain, die in der Schweiz ohnehin gesperrt sein kann.

Die Schweiz ist also ein Sondermarkt. Sie ist kein Markt, in dem sich Craps-Spielerinnen und -Spieler zwischen vielen Craps-führenden Casinos entscheiden; sie ist ein Markt, in dem die Lizenz die Auswahl definiert und die Spielauswahl der Lizenz folgt. Wer das versteht, versteht, warum diese Seite den Fokus nicht auf ein « Top 10 »-Ranking legt, sondern eine Übersicht der zehn lizenzierten Häuser bietet und die Frage beantwortet, was sie Craps-Spielern bieten können.

Rechtslage und Konzessionierung: was die ESBK tatsächlich kontrolliert

Die ESBK – Eidgenössische Spielbankenkommission – ist die Aufsichtsbehörde für Spielbanken und Online-Spielbanken in der Schweiz. Sie vergibt die eidgenössischen Konzessionen, prüft die Spielbanken und überwacht die Einhaltung der Geldspielgesetzgebung. Die Gespa (bis 2020 Comlot) ist die Schwesterbehörde für Lotterien und Sportwetten.

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Die zentrale Norm ist das Geldspielgesetz (BGS), in Kraft seit dem 1. Januar 2019. Es regelt drei Dinge: Wer eine Spielbank betreiben darf, wie der Spielerschutz umzusetzen ist und wie mit ausländischen Angeboten umzugehen ist. Die Konzessionierung folgt einer doppelten Logik: Eine landbasierte Konzession wird von der ESBK vergeben; eine Online-Erweiterung dieser Konzession wird zusätzlich bewilligt. Beide sind erforderlich, und beide sind Voraussetzung dafür, dass ein Anbieter in der Schweiz Geldspiele anbieten darf.

Die Sperrliste ist die andere Seite der Regulierung. Wer ohne Schweizer Konzession Geldspiele an Schweizerinnen und Schweizer anbietet, riskiert ein Verfahren. Die ESBK führt eine Liste solcher Seiten, die in der Schweiz auf DNS-Ebene blockiert werden (Art. 86 BGS). Die Spielerinnen und Spieler werden nicht strafrechtlich verfolgt – die ESBK formuliert es so, dass sie « auf eigenes Risiko » spielen –, aber sie haben keinen Schweizer Schutz, keine Beschwerdemöglichkeit und müssen Gewinne ab dem ersten Franken versteuern.

Die Spielbanken müssen weitere Auflagen erfüllen: das Sozialkonzept, das oben beschrieben ist; die wirtschaftliche Plausibilisierung bei häufigem oder hohem Spiel; die Pflicht zur vollen Identitätsprüfung. Wer sich auf einer konzessionierten Seite registriert, hinterlässt einen vollständigen Datensatz, der bei einer Spielsperre auch auf andere Häuser übertragen wird.

Für die Spielerinnen und Spieler hat diese Regulierung zwei Effekte. Erstens: Wer in der Schweiz spielt, spielt transparent. Die Seite weiss, wer spielt; die Behörde weiss, welche Seite welche Lizenz hat; die Sperre gilt übergreifend. Zweitens: Wer ausweicht, verliert diesen Schutz vollständig. Es gibt keinen « halben » Schutz für Spielerinnen und Spieler, die auf ausländischen Seiten spielen.

Die Frage « Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste? » wird im FAQ-Block unten beantwortet; hier nur so viel: Die Seite wird in der Schweiz geblockt, der Anbieter riskiert ein Strafverfahren, die Spielerinnen und Spieler verlieren den Schutz und zahlen Steuern auf jeden Gewinn.

Die zehn ESBK-lizenzierten Anbieter im Profil

Jackpots.ch – Erweiterung des Grand Casino Baden, online seit 05.07.2019

Jackpots.ch ist die älteste Online-Erweiterung im Markt und akzeptiert für Einzahlungen unter anderem TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Das ist die breiteste Palette an lokalen Zahlungswegen, die ein konzessionierter Anbieter in der Schweiz bieten kann. Die Marke gehört zum Grand Casino Baden, das in der Schweizer Casino-Landschaft eine zentrale Rolle spielt.

Was die Marke für Craps-Spielerinnen und -Spieler interessant macht, ist die Position als ältester Online-Anbieter mit der längsten Betriebserfahrung. Craps ist im Katalog nicht als bestätigtes Spiel geführt; ob das Spiel live oder als RNG-Variante angeboten wird, geht aus der Recherche nicht hervor.

Die Spielsperre, die hier beantragt wird, gilt bankübergreifend für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein. Das ist ein konkreter Vorteil für Spielerinnen und Spieler, die ihre Sperre zentral verwalten wollen.

Wer hier spielt, spielt unter der Lizenz des Grand Casino Baden, mit allen in den vorangegangenen Abschnitten erläuterten Pflichten – Sozialkonzept, Identitätsprüfung, wirtschaftliche Plausibilisierung bei hohen Einsätzen. Das ist keine Belastung im Alltag, aber es ist der Preis für den Schutz, den das Schweizer System bietet.

Swisscasinos – Erweiterung des Casino Pfäffikon, online seit 02.09.2019

Swisscasinos akzeptiert für Einzahlungen Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Die Diners-Club- und Discover-Akzeptanz ist bemerkenswert: Die meisten Schweizer Online-Spielbanken akzeptieren nur die grossen Kartensysteme; hier ist die Auswahl breiter. Die Marke gehört zum Casino Pfäffikon und führt einen anderen Markennamen als das Stammhaus.

Craps ist auch hier nicht als bestätigtes Spiel im Katalog geführt. Die Auswahl an Zahlungswegen ist die breiteste im Kartensegment und macht die Marke für Spielerinnen und Spieler interessant, die mit einer spezifischen Karte einzahlen wollen.

Die Spielsuchtprävention läuft über dieselben Kanäle wie bei den anderen Anbietern: Spielsperre, wirtschaftliche Plausibilisierung, Identitätsprüfung. Die Marke gehört zu den ersten Online-Erweiterungen und hat entsprechend lange Erfahrung im Online-Betrieb.

Casino777.ch – Erweiterung des Casino Davos, online seit 09.09.2019

Casino777.ch akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung und erstellt keine Einzahlungsgebühren. Das ist eine wichtige Information: Wer auf Gebühren achtet, hat hier einen Anbieter, der ausdrücklich keine Gebühren erhebt. Die Marke gehört zum Casino Davos und trägt einen international bekannten Markennamen.

Craps ist auch hier nicht als bestätigtes Spiel im Katalog geführt. Die Marke gehört zu den ersten Online-Erweiterungen in der Schweiz und hat eine vergleichsweise lange Marktpräsenz.

Die Spielsuchtprävention folgt dem üblichen Rahmen: Spielsperre, Sozialkonzept, Identitätsprüfung. Die Keine-Gebühren-Garantie ist ein konkretes Argument für preissensible Spielerinnen und Spieler, die ohne Aufschlag einzahlen wollen.

Mycasino.ch – Erweiterung des Grand Casino Luzern, online seit 22.08.2019

Mycasino.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Luzern. Der Mindestbetrag für eine Auszahlung beträgt CHF 10.-; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Das ist eine pragmatische Regelung: Wer einen kleinen Gewinn hat, muss ihn nicht aufstocken, um auszahlen zu können.

Die Marke gehört zu den ersten Online-Erweiterungen und hat damit eine der längsten Betriebserfahrungen im Online-Geschäft.

Die Spielsuchtprävention folgt dem üblichen Rahmen. Die Auszahlungs-Regelung ist im Detail kundenfreundlich, weil sie kleine Beträge ohne Aufstockung zulässt – ein Vorteil für Gelegenheitsspielerinnen und -spieler.

StarVegas – Erweiterung des Casino Interlaken, online seit 24.02.2020

StarVegas.ch akzeptiert für Einzahlungen VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-. Die Marke gehört zum Casino Interlaken und akzeptiert mit Skrill/Neteller und Aircash Abon auch E-Wallet-Lösungen, die nicht alle Anbieter im Programm haben.

Die breite Zahlungsmethoden-Palette, einschliesslich E-Wallets, ist ein konkretes Argument für Spielerinnen und Spieler, die mit einer bestimmten Zahlungsmethode einzahlen wollen.

Die Spielsuchtprävention folgt dem üblichen Rahmen. Die E-Wallet-Akzeptanz und die niedrige Mindesteinzahlung machen den Anbieter für preissensible Spielerinnen und Spieler zugänglich.

7melons – Erweiterung des Grand Casino Bern, online seit 15.09.2020

7melons akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; der Mindestbetrag liegt bei CHF 10.-, und bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000.-. Der hohe Höchstbetrag bei PostFinance ist bemerkenswert: Die meisten Anbieter begrenzen den Höchstbetrag niedriger.

Die Marke gehört zum Grand Casino Bern und führt einen englischen Markennamen.

Die Spielsuchtprävention folgt dem üblichen Rahmen. Die breite Spanne zwischen Mindest- und Höchstbetrag macht den Anbieter interessant für Spielerinnen und Spieler, die mit unterschiedlichen Einsatzgrössen spielen.

Pasino.ch – Erweiterung des Casino Meyrin, online seit 16.11.2020

Pasino.ch akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01. Letzteres ist extrem niedrig – der Anbieter erlaubt faktisch die Auszahlung jedes Guthabens, auch eines Cents.

Die Marke gehört zum Casino Meyrin und führt einen französischen Markennamen, der den Standort im Genfer Becken reflektiert.

Die Spielsuchtprävention folgt dem üblichen Rahmen. Die extrem niedrige Auszahlungs-Untergrenze macht den Anbieter interessant für Spielerinnen und Spieler, die kleine Beträge flexibel auszahlen wollen.

Swiss4Win – Erweiterung des Casino Lugano, online seit 01.03.2021

Swiss4win.ch bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren an; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Die Marke gehört zum Casino Lugano und führt einen italienisch geprägten Markennamen, der den Standort im Tessin reflektiert.

Die Sofort-Gutschrift bei TWINT-Zahlungen ist ein konkreter Vorteil für Spielerinnen und Spieler, die ohne Verzögerung spielen wollen.

Die Spielsuchtprävention folgt dem üblichen Rahmen. Die TWINT-Sofort-Gutschrift und die Keine-Gebühren-Garantie sind die Hauptargumente für preissensible und schnelligkeitsorientierte Spielerinnen und Spieler.

Admiral.ch – Erweiterung des Casino Mendrisio, online seit 16.07.2025

Admiral.ch bietet für Einzahlungen und Auszahlungen Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint an. Die Marke gehört zum Casino Mendrisio und führt einen internationalen Markennamen. Sie ist die zweitjüngste Online-Erweiterung im Markt – die Lizenz wurde am 16. Juli 2025 erteilt.

Die Marke gehört zu den neueren Online-Erweiterungen und hat entsprechend weniger Betriebserfahrung als die älteren Häuser.

Die Spielsuchtprävention folgt dem üblichen Rahmen. Die breite Palette an Zahlungsmethoden, einschliesslich E-Wallets, macht den Anbieter für Spielerinnen und Spieler interessant, die mit verschiedenen Zahlungsmethoden spielen.

Casineo – Erweiterung des Casino Locarno, online seit 17.03.2026

Bei Casineo.ch beträgt die Mindesteinzahlung für alle Einzahlungsmethoden CHF 10.-; zu den Zahlungsmethoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Casineo ist die jüngste Online-Erweiterung im Markt – die Lizenz wurde am 17. März 2026 erteilt, also im Monat der ESBK-Listenveröffentlichung.

Die Marke gehört zum Casino Locarno und führt einen italienisch geprägten Markennamen.

Die Spielsuchtprävention folgt dem üblichen Rahmen. Die niedrige Mindesteinzahlung über alle Zahlungsmethoden und die Konzentration auf die gängigsten lokalen Zahlungswege (TWINT, Kreditkarten, PostFinance) machen den Anbieter zugänglich.

Die junge Lizenz erklärt die schmale Zahlungsmethoden-Liste: Wer gerade erst an den Start geht, priorisiert die wichtigsten Wege und ergänzt sie später.

Zahlungsmethoden im Überblick

Anbieter TWINT Karte PostFinance E-Wallet Paysafecard Mindest-Einzahlung
Jackpots.ch ✓ ✓ ✓ – ✓ –
Swisscasinos ✓ ✓ ✓ – ✓ –
Casino777.ch ✓ ✓ ✓ – ✓ –
Mycasino.ch – – – – – –
StarVegas ✓ ✓ ✓ Skrill, Neteller ✓ CHF 10.-
7melons ✓ ✓ ✓ – ✓ CHF 10.-
Pasino.ch ✓ ✓ ✓ Skrill, Neteller ✓ CHF 10.-
Swiss4Win ✓ – – – – CHF 10.-
Admiral.ch ✓ ✓ – Skrill, Neteller ✓ –
Casineo ✓ ✓ ✓ – – CHF 10.-

Nicht jede Information ist für jeden Anbieter verfügbar; die entsprechenden Felder bleiben ohne Eintrag. Das ist kein Mangel, sondern die Wiedergabe der verfügbaren Fakten. Die Mindesteinzahlung ist durchgängig tief – in der Regel CHF 10.- oder gar nicht spezifiziert, was faktisch dasselbe bedeutet. Die breiteste Zahlungsmethoden-Palette haben StarVegas und Pasino.ch, die E-Wallets einschliessen.

Was die Tabelle nicht zeigt, sind die Höchstbeträge, die je nach Zahlungsmethode variieren. Bei 7melons liegt der Höchstbetrag über PostFinance bei CHF 100’000.-, was eine der höchsten dokumentierten Obergrenzen im Markt ist. Andere Anbieter haben ähnliche Regelungen, die aber nicht durchgängig in den verfügbaren Quellen dokumentiert sind.

Die Karte zeigt drei Tendenzen. Erstens: TWINT ist faktisch überall verfügbar – das ist die Konsequenz daraus, dass TWINT die wichtigste lokale Zahlungsmethode der Schweiz ist. Zweitens: Karten und PostFinance decken den grössten Teil des Marktes ab. Drittens: E-Wallets sind seltener, aber bei einigen Anbietern verfügbar.

Wer mit einer bestimmten Zahlungsmethode einzahlen will, sollte vor der Registrierung die Zahlungsseite des Anbieters prüfen. Wer mit TWINT zahlt, hat überall eine offene Tür.

Häufig gestellte Fragen

Ist « beste craps online casinos schweiz » in der Schweiz legal?

Craps selbst ist ein Casinospiel und in der Schweiz als Grossspiel nur in konzessionierten Spielbanken erlaubt – landbasiert oder als Online-Erweiterung. Die « besten » Online-Casinos der Schweiz sind die zehn ESBK-lizenzierten Anbieter; jede andere Seite spielt ohne Schweizer Lizenz und damit ausserhalb der Geldspielgesetzgebung. Die Frage « legal » bezieht sich also nicht auf Craps an sich, sondern auf die Lizenz der Seite, auf der gespielt wird.

Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?

Jedes ESBK-lizenzierte Haus ist die Online-Erweiterung eines landbasierten Schweizer Casinos mit eidgenössischer Konzession. Die Liste der zehn Anbieter ist auf der Website der ESBK veröffentlicht; die Konzession und das Stammhaus sind auf der Startseite jedes lizenzierten Anbieters ausgewiesen. Wer unsicher ist, ob eine Seite lizenziert ist, kann die ESBK-Liste prüfen oder die Sperrliste der ESBK einsehen – gesperrte Seiten sind ausländische Anbieter ohne Schweizer Lizenz.

Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?

Eine Spielsperre kann auf jeder konzessionierten Seite oder über die zentrale Sperrstelle beantragt werden. Sie gilt bankübergreifend für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Sie ist freiwillig, aber nicht beliebig aufhebbar – frühestens nach drei Monaten und nur, wenn der Grund der Sperre nicht mehr besteht. Die Antragstellung erfordert eine Identitätsprüfung.

Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?

Gewinne aus konzessionierten Schweizer Online-Casinos sind bis zu einem Schwellenwert steuerfrei; derzeit liegt der Schwellenwert bei rund CHF 1,07 Millionen (CHF 1’000’000 indexiert). Über diesem Betrag fallen 35 Prozent Verrechnungssteuer auf den übersteigenden Betrag an (Art. 24 lit. ibis DBG). Gewinne aus nicht konzessionierten oder ausländischen Online-Casinos sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Die Frage « Steuerberater fragen » gilt für die konkrete persönliche Situation.

Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?

Die ESBK führt eine Liste ausländischer Anbieter ohne Schweizer Konzession. Diese Seiten werden in der Schweiz auf DNS-Ebene geblockt (Art. 86 BGS). Das Verfahren richtet sich gegen den Anbieter, nicht gegen die Spielerinnen und Spieler – sie spielen auf eigenes Risiko, ohne Schweizer Schutz, mit voll besteuerbaren Gewinnen. Wer auf eine solche Seite zugreift, sollte sich der Konsequenzen bewusst sein: keine Spielsperre, kein Sozialkonzept, keine Beschwerdemöglichkeit bei einer Schweizer Behörde.

Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?

Die meisten konzessionierten Anbieter akzeptieren TWINT, Visa/Mastercard, PostFinance, Apple Pay, paysafecard und Banküberweisung. Einige bieten zusätzlich Skrill/Neteller und andere E-Wallets. Kryptowährungen sind bei ESBK-lizenzierten Anbietern nicht verfügbar. Die Mindesteinzahlung liegt in der Regel bei CHF 10.-; die Höchstbeträge variieren je nach Anbieter und Zahlungsmethode.

Erstellt von der Redaktion von „Casino Steuer Hub”.

Aviator Online Casino Schweiz 2026 — Kosten, Regeln und lizenzierte Anbieter
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