20 Freispiele ohne Einzahlung 2026 – der ehrliche Preis eines vermeintlichen Geschenks
Stand: 1 Oktober 2026 · geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken.

Wer nach «20 Freispiele ohne Einzahlung Schweiz» sucht, hat eine ganz bestimmte Vorstellung: ein Konto eröffnen, 20 Freispiele kassieren, kein Geld riskieren, Gewinn mitnehmen. Was in der Schweiz unter dieser Überschrift tatsächlich auf dem Tisch liegt, sieht anders aus als die Werbung verspricht – und genau darum geht es auf dieser Seite. Es geht nicht darum, einen Anbieter zu verkaufen. Es geht darum, was ein Freispiel-Paket dem Spieler kostet, sobald die Hülle der Marketing-Sprache wegfällt.
Die zentrale Aussage vorweg: Unter den zehn ESBK-konzessionierten Online-Spielbanken in der Schweiz bietet derzeit keine ein Paket von «20 Freispielen ohne Einzahlung» als eigenständige Aktion an. Was es gibt, sind Freispiele als Teil eines Willkommensbonus – und die sind an eine Einzahlung gebunden. Wer ein Free-Spins-Angebot ohne Einzahlung sucht, landet fast zwangsläufig bei einem nicht-konzessionierten Anbieter. Was das für den Spieler bedeutet, welche Regeln im konzessionierten Markt gelten, und welche Kosten hinter den Bonus-Bedingungen stehen, ist Gegenstand der folgenden Abschnitte.
Inhaltsverzeichnis
- Spielerschutz: Was zuerst zu sagen ist, bevor es um Angebote geht
- Prämien und Freispiele: Was «20 Freispiele ohne Einzahlung» im konzessionierten Markt tatsächlich bedeutet
- Rangliste: Die zehn ESBK-konzessionierten Online-Spielbanken der Schweiz
- Grundprinzip: Warum der konzessionierte Markt «20 Freispiele ohne Einzahlung» nicht anbietet
- Rechtslage: Was im Inland gilt, und was im Ausland passiert
- Häufige Fragen
Spielerschutz: Was zuerst zu sagen ist, bevor es um Angebote geht
Ein Wort zum Spielerschutz steht hier bewusst an erster Stelle, nicht am Ende. Denn in der Schweiz ist Spielerschutz nicht ein Feature, das ein Anbieter optional zuschaltet, sondern eine gesetzliche Voraussetzung für die Konzession selbst. Das Geldspielgesetz (BGS) verlangt von jeder konzessionierten Spielbank ein Sozialkonzept, und die Aufsicht führt darüber Buch. Wer eine ESBK-Lizenz führt, hat Limits und Sperren eingebaut, bevor das erste Spiel geladen wird.

Bei Swiss Casinos etwa müssen Spielerinnen und Spieler, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, einen Nachweis ihrer finanziellen Verhältnisse vorlegen. Ohne Unterlagen oder bei unzureichenden Mitteln wird die Person gesperrt – nicht freiwillig, sondern durch das Haus, und nicht als Reaktion auf eine Beschwerde, sondern auf eine Regel, die ohne Anlass nichts auslöst. Das klingt restriktiv, und es ist restriktiv – aber es ist genau die Art von Eingriff, die ein nicht-konzessionierter Anbieter schlicht nicht vornimmt, weil er weder die Datenhoheit hat noch die Pflicht dazu. Wer auf einer ausländischen Seite spielt, hat diese Schicht zwischen sich und dem eigenen Spielverhalten nicht.
Ein zweiter Baustein ist die Spielsperre. Eine bei Jackpots.ch beantragte Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Die Sperre ist damit nicht ein Vertrag mit einem einzelnen Anbieter, sondern ein Eintrag in eine registergestützte Sperrdatei, die alle konzessionierten Häuser – online und stationär – abfragen, bevor sie ein Konto aktivieren. Seit dem 7. Januar 2025 deckt die Sperre auch Liechtenstein ab. Eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn der Grund, der zur Sperre geführt hat, nicht mehr besteht. Bei Mycasino.ch wird für die Beantragung einer freiwilligen Sperre eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweises verlangt – Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Führerausweis. Anonyme Spielteilnahme ist im konzessionierten Markt ausgeschlossen, und das ist kein Nebenprodukt der Bonusabwicklung, sondern Voraussetzung der Lizenz.
Drittens: die freiwillig setzbaren Limits. Bei Jackpots.ch kann eine Spielerin ein Einzahlungslimit für einen selbst gewählten Zeitraum festlegen – etwa ein wöchentliches Limit von 50 Franken. Bei Mycasino.ch gehören Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, ein Selbsttest sowie die Möglichkeit von Spielpausen und freiwilliger Spielsperre zum Standard. Eine Spielpause bei Jackpots.ch kann zwischen 15 Minuten und maximal 6 Monaten dauern, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien. Keines dieser Werkzeuge ist eine Spielregel im engeren Sinn; es sind Werkzeuge, die ein Spieler freiwillig anzieht, und der Unterschied zwischen einem Anbieter, der sie anbietet, und einem, der sie nicht anbietet, ist der Unterschied zwischen einer Spielumgebung mit eingebauter Bremse und einer ohne.
Teilnahmeberechtigt sind bei Jackpots.ch nur Personen ab 18 Jahren mit einem verifizierten und aktiven Spielerprofil. Das ist die Schwelle, unter der gar nichts stattfindet – kein Konto, kein Bonus, keine Auszahlung. Auch dies ist eine Lizenzbedingung, kein Bonus-Detail.
Prämien und Freispiele: Was «20 Freispiele ohne Einzahlung» im konzessionierten Markt tatsächlich bedeutet
Der Begriff «Freispiele ohne Einzahlung» gehört zu den am stärksten missverstandenen Angeboten im Online-Glücksspiel. Im konzessionierten Schweizer Markt fällt die Antwort auf die Frage, wer ein solches Paket anbietet, kurz aus: niemand, jedenfalls nicht in der Form, wie der Suchbegriff sie suggeriert.
Die Realität bei den ESBK-lizenzierten Anbietern sieht so aus: Willkommensboni sind das häufigste Einstiegsangebot, und sie sind an eine Mindesteinzahlung gebunden. Jackpots.ch etwa bietet Neukunden auf die ersten vier Einzahlungen einen Willkommensbonus von insgesamt bis zu 2’200 Franken sowie 200 Freespins – die erste Einzahlung wird zu 100 Prozent bis 700 Franken verdoppelt. Die Freespins werden ab einer Mindesteinzahlung von 100 Franken vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Das ist kein «gratis»-Paket, sondern ein Bonus auf eine Einzahlung, der Freispiele als zweite Komponente dazustellt. Die Einzahlung ist die Bedingung, nicht eine Option.
Mycasino.ch legt die Mechanik ähnlich offen: Neukunden erhalten 100 Prozent auf die erste Einzahlung bis 300 Franken sowie 200 Freispiele. Aktiviert wird das Paket innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von 10 Franken. Die 200 Freispiele sind je 10 Rappen wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig. Das ist im Detail bemerkenswert: keine Umsatzbedingung auf den Freispielen selbst, sehr wohl aber auf dem Bonusbetrag der Einzahlung – der Bonus muss innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung 35-mal umgesetzt werden.
Beide Beispiele zeigen das Muster. Im konzessionierten Schweizer Markt sind «20 Freispiele» fast immer Bestandteil eines grösseren Bonuspakets, das eine Einzahlung voraussetzt. Ein No-Deposit-Paket im strengen Sinn – 20 Spins bei Registrierung, ohne dass Geld fliesst – ist im ESBK-regulierten Angebot nicht zu finden.
Diese Lücke ist kein Zufall, sondern eine Folge der Aufsicht. Wer ohne Einzahlung 20 Freispiele verschenkt, muss deren Wert (20 × Einsatz) als Bonus ausweisen, an den Bedingungen für Werbung nach Art. 74 BGS messen lassen und mit dem Sozialkonzept vereinbaren, dass ein Konto auch ohne Geldfluss ein vollwertiges Spielverhältnis begründet. Im Ausland ist das ein Geschäftsmodell, in der Schweiz eine rechtliche Gratwanderung, die kein konzessionierter Anbieter geht.
Die Kosten einer Free-Spin-Aktion: was ein Bonus wirklich nimmt
Die Werbung spricht von «Bonus», «Prämie» und «Geschenk». Die Abrechnung spricht von Umsatzbedingungen, Fristen und Spielwert. Wer den realen Preis eines Free-Spin-Pakets verstehen will, muss die Mechanik lesen können, nicht das Etikett.
Bei Jackpots.ch beträgt die Umsatzbedingung für Boni das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen – umzusetzen innerhalb einer Frist von standardmässig einem Monat. Bei Mycasino.ch gilt das 35-Fache innerhalb von 30 Tagen für den Einzahlungsbonus. Eine Free-Spin-Aktion, die ohne Einzahlung läuft, würde denselben Regeln unterliegen: jeder Franken, der aus den Spins gewonnen wird, müsste – je nach Anbieter – mit dem 30- oder 35-fachen umgesetzt werden, bevor eine Auszahlung möglich ist. Das ist der Hebel, an dem «gratis» in der Realität kippt.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Wer ein hypothetisches «20 Freispiele ohne Einzahlung»-Paket im Stil eines ausländischen Anbieters bekäme, bei dem pro Spin 20 Rappen Einsatz gilt, hätte einen Brutto-Spin-Wert von 4 Franken. Würde der Gewinn aus diesen 20 Spins bei einem angenommenen RTP von 96 Prozent rund 3.84 Franken betragen, müsste dieser Betrag 30-fach umgesetzt werden, bevor er auszahlbar wäre – ein erforderlicher Umsatz von etwa 115 Franken, der mit Eigenmitteln des Spielers erbracht werden müsste. Das ist das Standardmuster im internationalen No-Deposit-Geschäft, und es zeigt, warum der Werbe-Headspruch «gratis» juristisch korrekt, aber wirtschaftlich irreführend ist.
Das Spektrum, in dem sich ein solcher Umsatz bewegt, hängt von drei Variablen ab – der Höhe des Bonus, dem Wagering-Faktor und dem Spiel, an das der Bonus gebunden ist. Bei einem kleinen No-Deposit-Paket liegt der erforderliche Umsatz typischerweise zwischen rund 100 und 200 Franken, bei einem grösseren Einzahlungsbonus im vierstelligen Bereich. Entscheidend ist nicht die einzelne Zahl, sondern das Verhältnis: Ein 30-facher Umsatz auf einen kleinen Bonus-Betrag bleibt ein kleiner Umsatz; ein 35-facher Umsatz auf einen grossen Bonus wird zur ernsthaften Hürde.
Drei drei Punkte zeigen, warum die Frage «Was kostet es?» bei einem Bonus nicht mit dem Bonus-Betrag selbst beantwortet ist, sondern mit dem, was an Umsatz, an Frist und an Spielauswahl dahintersteht. Wer das übersieht, verschiebt sein Risiko vom Marketing-Versprechen auf die Mechanik – und genau dort sitzt es, wenn das Konto schliesslich ins Minus läuft.
Rangliste: Die zehn ESBK-konzessionierten Online-Spielbanken der Schweiz
Die folgende Tabelle listet die zehn Online-Spielbanken, die per Stand der ESBK-Liste vom 17. März 2026 eine Konzessionserweiterung besitzen. Sie ist keine Empfehlung. Sie bildet ab, welche Online-Angebote in der Schweiz legal betrieben werden dürfen – und damit auch, in welcher Umgebung ein Spieler überhaupt mit Schweizer Schutz spielen kann. Die Spalte zum Thema «20 Freispiele ohne Einzahlung» ist für alle zehn Anbieter ohne Bestätigung, weil das Thema bei keinem der zehn in der angefragten Form vorliegt.
| Anbieter | Hinter dem Angebot stehendes landbasiertes Casino | Online seit | 20 Freispiele ohne Einzahlung |
|---|---|---|---|
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | – |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 | – |
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 | – |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | – |
| Swiss Casinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | – |
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | – |
| Casineo | Casino Locarno | 17.03.2026 | – |
| Swiss4Win | Casino Lugano | 01.03.2021 | – |
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | – |
| StarVegas | Casino Interlaken | 24.02.2020 | – |
Die Spalte mit den Startdaten zeigt, dass die Konzessionen zwischen Mitte 2019 und Anfang 2026 erteilt wurden. Admiral.ch ist mit dem 16. Juli 2025 das jüngste Angebot vor Casineo, das zum Stichtag der Liste gerade erst den Betrieb aufgenommen hat. Die Reihenfolge in der Tabelle folgt der Reihenfolge der ESBK-Liste; sie ist nicht nach Spielangebot, Bonus oder Bekanntheit sortiert.
In der letzten Spalte steht überall ein Querstrich – das ist die ehrliche Aussage. Keiner der zehn Anbieter hat in der angefragten Konstellation (20 Freispiele, keine Einzahlung) eine dokumentierte Aktion im Programm. Bei manchen sind Freispiele Teil eines Einzahlungsbonus (Jackpots.ch, Mycasino.ch); bei den meisten schweigt die öffentlich einsehbare Bonus-Seite zu diesem Format. Eine Garantie, dass keiner der zehn morgen ein solches Paket auflegt, ist das nicht – aber die Tabelle zeigt, was am Tag des Stichtags verfügbar ist, und mehr lässt sich aus den Quellen nicht ableiten.
7melons – Grosses Spielangebot aus dem Grand Casino Bern
7melons ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Bern und ist seit dem 15. September 2020 aktiv. Akzeptiert werden für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; der Mindestbetrag liegt bei 10 Franken, bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag 100’000 Franken. Das ist ein breiter Methoden-Mix, der die wichtigsten Schweizer Zahlungswege abdeckt, ohne dass der Anbieter auf eine einzelne Schiene setzt. Da keine Aktion ohne Einzahlung im Angebot enthalten ist, liegt der Fokus des Bonusangebots auf den regulären Einzahlungsanreizen.
Pasino.ch – Französischsprachiger Auftritt aus Meyrin
Pasino.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 aktiv. Die Plattform akzeptiert Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen – die mit Abstand breiteste Palette an E-Wallets im konzessionierten Markt. Die Mindesteinzahlung liegt bei 10 Franken, der Mindestbetrag für eine Auszahlung bei 1 Rappen. Diese Schwelle von 1 Rappen für eine Auszahlung ist ungewöhnlich niedrig und für Spieler relevant, die kleine Gewinne aus einer Free-Spin-Session realisieren wollen. Ein Bonus ohne Einzahlung wird derzeit nicht angeboten, weshalb das Willkommensangebot primär auf Einzahlungsboni basiert.
Casino777.ch – Bewährtes Angebot aus dem Bündnerland
Casino777.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Davos und seit dem 9. September 2019 aktiv – einer der ältesten Online-Auftritte im konzessionierten Schweizer Markt. Akzeptiert werden Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung, und Casino777.ch erhebt keine Einzahlungsgebühren. Die gebührenfreie Einzahlung ist ein Detail, das bei häufiger Nutzung einen Unterschied macht – kein Prozentpunkt hier, kein Prozentpunkt dort, aber auf ein Jahr gerechnet ein paar Franken, die nicht im Marketing-Budget, sondern in der Hauskasse landen. Das aktuelle Bonusprogramm umfasst keine Boni ohne Einzahlung, sondern legt den Schwerpunkt auf die Einzahlungsanreize.
Mycasino.ch – 200 Freispiele zum Einstieg, mit klarer Mechanik
Mycasino.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Luzern und seit dem 22. August 2019 aktiv – eines der ersten Angebote im konzessionierten Markt überhaupt. Akzeptiert werden die üblichen Schweizer Schienen; weder für Einzahlungen noch für Auszahlungen werden Gebühren erhoben. Auszahlungen dauern in der Regel 1 bis 3 Werktage, abhängig vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank. Der Mindestbetrag für eine Auszahlung liegt bei 10 Franken; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden.
Der Willkommensbonus umfasst 100 Prozent auf die erste Einzahlung bis 300 Franken sowie 200 Freispiele. Die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von 10 Franken erfolgen. Die 200 Freispiele sind je 10 Rappen wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig – das ist die seltene Konstellation, in der ein Free-Spin-Gewinn ohne weitere Bedingung ausgezahlt werden kann. Der Bonusbetrag selbst muss innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung 35-mal umgesetzt werden. Über 3’000 Spiele sind im Angebot, das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Ein solches Aktionsmodell ohne Einzahlung ist derzeit nicht Teil des Bonusportfolios.
Swiss Casinos – Stilles Angebot aus Pfäffikon
Swiss Casinos (Swisscasinos.ch) ist die Online-Erweiterung des Casino Pfäffikon und seit dem 2. September 2019 aktiv. Akzeptiert werden Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung – mit Diners Club und Discover die grösste Kartenabdeckung im Feld. Die Bonusstruktur verzichtet aktuell auf Modelle ohne Einzahlung und orientiert sich an den gängigen Einzahlungsanreizen.
Admiral.ch – Der späte Neue aus Mendrisio
Admiral.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Mendrisio und seit dem 16. Juli 2025 aktiv – das jüngste reguläre Angebot vor dem im März 2026 gestarteten Casineo. Akzeptiert werden Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint, sowohl für Einzahlungen als auch für Auszahlungen. Für das Thema «20 Freispiele ohne Einzahlung» ist beim Anbieter keine Datenlage hinterlegt.
Casineo – Frischer Auftritt aus Locarno
Casineo (Casineo.ch) ist die Online-Erweiterung des Casino Locarno und zum Stichtag der ESBK-Liste am 17. März 2026 gerade angelaufen. Die Mindesteinzahlung für alle Einzahlungsmethoden liegt bei 10 Franken; zu den Zahlungsmethoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Für das Thema «20 Freispiele ohne Einzahlung» ist beim Anbieter keine Datenlage hinterlegt.
Swiss4Win – Tessiner Auftritt aus Lugano
Swiss4Win (Swiss4win.ch) ist die Online-Erweiterung des Casino Lugano und seit dem 1. März 2021 aktiv. Swiss4Win bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von 10 Franken ohne Zusatzgebühren an; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist.
Jackpots.ch – 200 Freespins auf vier Einzahlungen, mit strenger Mechanik
Jackpots.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Baden und seit dem 5. Juli 2019 aktiv – das erste Online-Angebot im konzessionierten Markt überhaupt. Akzeptiert werden unter anderem TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Bei TWINT-Einzahlungen fallen keine Zusatzgebühren an, und die Zahlung wird sofort verarbeitet.
Der Willkommensbonus bietet auf die ersten vier Einzahlungen insgesamt bis zu 2’200 Franken sowie 200 Freespins; die erste Einzahlung wird zu 100 Prozent bis 700 Franken verdoppelt. Die Freespins werden ab einer Mindesteinzahlung von 100 Franken vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatzbedingung beträgt das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen, umzusetzen innerhalb einer Frist von standardmässig einem Monat.
Über 2’500 Casino-Spiele sind verfügbar; das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert. Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet; Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind ausgeschlossen. Die Banküberweisung ist die langsamste Auszahlungsmethode und benötigt 1 bis 2 Werktage.
Da der Willkommensbonus zwingend eine Einzahlung ab 100 Franken voraussetzt, wird ein Modell ohne Einzahlung für Neukunden nicht angeboten. Die Free-Spin-Komponente des Willkommensbonus ist an diese Einzahlung gebunden, was den «ohne Einzahlung»-Charakter ausschliesst.
StarVegas – Schweizer Auftritt aus Interlaken
StarVegas (Starvegas.ch) ist die Online-Erweiterung des Casino Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 aktiv. Akzeptiert werden VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard; die Mindesteinzahlung beträgt 10 Franken.
Grundprinzip: Warum der konzessionierte Markt «20 Freispiele ohne Einzahlung» nicht anbietet
Das System hinter den zehn Angeboten erklärt, warum die Suche nach diesem speziellen Format im konzessionierten Markt leer ausgeht. Eine Online-Spielbank in der Schweiz ist nie ein eigenständiges Produkt, sondern immer die digitale Erweiterung eines landbasierten Hauses, das bereits eine Bundes-Konzession besitzt. Der ESBK-Schein gilt für das Haus an der Roulette-Theke und für die Website, die es betreibt, aber nicht für einen Dritten, der ein White-Label darauf aufsetzen will. Wer in der Schweiz legal spielen will, spielt bei einem dieser zehn Anbieter – und keiner dieser zehn hat ein Geschäftsmodell, das auf No-Deposit-Boni für die breite Masse setzt.
Hinzu kommt das Werberecht. Art. 74 BGS begrenzt Werbung für Geldspiele: nicht aufdringlich, nicht irreführend, nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen gerichtet; Werbung für nicht-konzessionierte Spiele ist verboten. Eine aggressiv beworbene «20 Freispiele gratis»-Kampagne, wie sie internationale Anbieter schalten, ist mit dieser Norm schwer vereinbar. Im konzessionierten Markt sind Bonus-Aktionen deshalb typischerweise an eine Einzahlung gekoppelt, mit klaren Bedingungen und einer Frist – ein Standard, der für den Spieler sperrig wirkt, aber genau der Mechanismus ist, mit dem der Markt aufsichtskonform bleibt.
Das Geld liegt in der Schweiz. Die Währung ist CHF, die Zahlungswege sind die lokalen: TWINT, PostFinance, Schweizer Karten, Banküberweisung. Krypto wird im konzessionierten Markt in der Regel nicht angeboten. Wer eine Site besucht, die ausschliesslich in EUR oder USD spielt und mit Bitcoin einzahlt, hat die ESBK-Liste verlassen und damit auch den Schutz, den das BGS bietet.
Rechtslage: Was im Inland gilt, und was im Ausland passiert
Die Aufsicht teilt sich in der Schweiz auf zwei Schultern. Die ESBK – Eidgenössische Spielbankenkommission – überwacht Online-Casino-Spiele und landbasierte Spielbanken. Gespa (bis 2020 Comlot) überwacht Lotterien und Sportwetten. Beide sind Bundesbehörden, beide haben Register, die online einsehbar sind. Wer wissen will, ob ein Anbieter konzessioniert ist, kann die ESBK-Liste direkt konsultieren – das ist die belastbare Quelle, kein Marketing-Claim.

Das Geldspielgesetz ist seit dem 1. Januar 2019 in Kraft. Es gibt keine eigenständige Online-Lizenz; nur ein landbasiertes Schweizer Casino mit Bundes-Konzession darf ein Online-Casino betreiben, als Erweiterung. Stand 2026 sind es zehn. Diese Zahl ist nicht gewachsen und nicht geschrumpft, sie ist das, was die Konzessionslandschaft im Moment hergibt. Eine Konzession ist nicht übertragbar; ein neuer Anbieter braucht ein landbasiertes Haus, das die Erweiterung beantragt, und das Haus braucht eine bestehende Konzession.
Anonyme Teilnahme ist im konzessionierten Markt ausgeschlossen. Eine vollständige Identitätsprüfung ist vorgeschrieben. Wer ohne Verifizierung spielt, spielt nicht im konzessionierten Markt.
Für Spieler im Ausland gilt: Anbieter, die Schweizer Spielern ohne Schweizer Konzession Geldspiele anbieten, machen sich strafbar. Die ESBK formuliert es selbst so, dass Spieler nicht strafrechtlich verfolgt werden, aber auf eigenes Risiko und ohne Schweizer Schutz spielen. Nicht-konzessionierte Sites landen auf der nationalen Sperrliste und werden unter Art. 86 BGS per DNS-Sperre blockiert. Der Spieler kann technisch immer noch auf eine solche Site gelangen, mit VPN oder mit direktem Aufruf der IP-Adresse – aber er nimmt damit den Schutz auf, den das BGS bietet: Sozialkonzept, Spielsperre, ESBK-Beschwerdeweg, Identitätsprüfung als Schutz gegen Konto-Diebstahl und Geldwäsche.
Für die Steuer gilt Folgendes – mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass die Auskunft keine Steuerberatung ersetzt: Gewinne aus einem konzessionierten Schweizer Online-Casino sind bis 1’000’000 Franken steuerfrei (indexiert, rund 1.07 Mio. Franken für 2026); darüber fällt auf den überschiessenden Betrag die Verrechnungssteuer von 35 Prozent an (Art. 24 lit. ibis DBG). Gewinne aus nicht-konzessionierten oder ausländischen Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Das ist nicht nur ein finanzieller Unterschied; es ist ein weiterer Grund, warum ein nicht-konzessioniertes «20 Freispiele ohne Einzahlung»-Angebot am Ende teurer sein kann als ein konzessioniertes Einzahlungsbonus mit allen Bedingungen.
Häufige Fragen
Welche Spielautomaten bieten 20 Freispiele an?
Im konzessionierten Schweizer Markt werden Freispiele typischerweise an ausgewählte Spielautomaten gebunden, nicht an das gesamte Portfolio. Bei Jackpots.ch etwa sind die Freespins des Willkommensbonus nur auf ausgewählten Spielen einlösbar; bei Mycasino.ch sind die 200 Freispiele Teil des Willkommenspakets und ebenfalls an eine bestimmte Spielauswahl geknüpft. Welche Slots genau teilnehmen, legt der Anbieter in den jeweiligen Bonusbedingungen fest und kann sich von Aktion zu Aktion ändern.
Welche Top-Slots bieten 20 Freispiele?
Bei Jackpots.ch sind Spiele wie Book of Ra und ähnliche Klassiker im Programm; Mycasino.ch führt über 3’000 Spiele, das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Welche Slots genau in einem konkreten Free-Spin-Paket freigeschaltet sind, hängt von der Aktion ab – eine Liste, die heute gilt, kann morgen schon anders aussehen.
Ist «20 Freispiele ohne Einzahlung Schweiz» in der Schweiz legal?
Das Format selbst ist nicht verboten – es ist im konzessionierten Markt schlicht nicht verfügbar. Anbieter mit ESBK-Konzession bieten es per 2026 nicht an; Anbieter ohne Konzession, die es anbieten, sind nach Art. 86 BGS auf der Sperrliste und vom Spieler ohne Schweizer Schutz zu nutzen. Wer in der Schweiz spielen will, findet dieses Format dort nicht; wer es findet, spielt nicht in der Schweiz.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Jedes ESBK-konzessionierte Online-Casino trägt den Namen des landbasierten Hauses, von dem es die Erweiterung führt – Grand Casino Bern, Casino Meyrin, Casino Davos, Grand Casino Luzern, Casino Pfäffikon, Casino Mendrisio, Casino Locarno, Casino Lugano, Grand Casino Baden, Casino Interlaken. Wer diese Zuordnung nicht auf der Seite findet, hat kein ESBK-Angebot vor sich. Die belastbare Referenz ist die ESBK-Liste selbst, die online einsehbar ist; sie führt die aktuell konzessionierten Anbieter mit Datum.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Die Spielsperre ist ein registergestützter Mechanismus: Wer sich sperren lässt, wird in eine zentrale Sperrdatei eingetragen, die alle konzessionierten Häuser – online und stationär – abfragen, bevor sie ein Konto aktivieren. Seit dem 7. Januar 2025 deckt die Sperre auch Liechtenstein ab. Eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn der Grund entfällt. Bei Mycasino.ch wird für die Beantragung eine Ausweiskopie verlangt, weil die Sperre mit der verifizierten Identität verknüpft ist.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus konzessionierten Schweizer Online-Casinos sind bis 1’000’000 Franken steuerfrei (indexiert, rund 1.07 Mio. Franken für 2026); darüber fällt die Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den überschiessenden Betrag an. Gewinne aus nicht-konzessionierten oder ausländischen Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Diese Auskunft ersetzt keine Steuerberatung – wer einen Gewinn jenseits der Freigrenze realisiert, spricht am besten mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater.
Erstellt vom Redaktionsteam „Casino Steuer Hub”.
